Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
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Viebfraße gänzlich entwachsen, und daher ohneSchaden behütet werden könnte. Das Viehvon allem Alter würde sodann kräftiges undzureichendes Futter Winter und Sommer erhal-ten, es würde der üblen kalten Witterung we-niger ausgesezt seyn, es würde in der Jugendmehr auseinander gehen, und daher, wie ge-sagt, in allen Hinsichten gesünder, größer undnuzbarer werden wüßen, und zugleich so wieder Akerbau, also auch die Holzungen mittelba-rer Weise ungemein verbessert werden. DerAkerbauer könnte zugleich seine Arbeitsleutemehr unter Augen haben, und seine Arbeit zurVerbesserung seiner Oekonomie mehr konzentri-ren, man würde weniger seine Zuflucht zumZweige= und Reiser=Hauen verschiedener Bäu-me für die Winternahrung und zu dem vielenLaub= und Moos=Sammlen, zum Nachtheil derHolzungen ingleichen zu dem Heedhaken, zum Ruinderselben, nehmen dürfen; der Mangel des Fut-ters würde überall aufhören; und statt dessender Ueberflus daran in allen Fällen zum See-gen des Akerbauers eintreten.Man pflegt dem Viehe zuweilen Salz zugeben, dieses befestigt die Zähne und erfrischetden Magen, und ist auch für mehrere Krank-A 4heiten.