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413doch einst Thränen in den Augen jenes gött-lichen Weisen, den er als sein Haupt undMuster verehrt, als dieser nachdenkend undschwermuthsvoll die durch Unglauben und Uep-pigkeit zum Verderben reif gewordene Haupt-stadt seines Vaterlandes ansah, und, ihr unüber-sehbares Unglück vorempfindend, in die rühren-den Worte ausbrach: Wenn du es wüstestso würdest du bedenken, zu dieser dei-ner Zeit, was zu deinem Friedendient; aber nun ists vor deinen An-gen verborgen; und der Anblick aller in-neren und äußeren Zerrüttungen, nebst der trü-ben traurigen Aussicht auf noch größeren Jam-mer und Elend, womit Unglaube und Laster,in einem durch sie herabgewürdigten Zeitalter,das Vaterland und die Menschheit bedecken,und selbst die späteste Zukunft bedrohen; dieserAnblick, diese Aussicht sollten nicht sein Herzmit Schmerz und Kummer durchdringen, undnicht Thränen der Wehmuth seinen Augen aus-pressen?Dieses innige Gefühl, diese warme und herzlicheTheilnehmung an dem Glücke oder Elende seinerBrüder, zeigt sich am meisten in seinem gan-zen Verhalten. Ihm, dem guten undweisen Menschen, ist nichts wichtiger, nichtsehrwürdiger und heiliger, als die Ehre und derRuhm