412meinschaft erblickt! Sie, in welchen er mehrnoch als jeder andere, die vorzüglichsten Ge-schöpfe Gottes auf Erden, die Erlösete seinesHerrn, die Erben der Unsterblichkeit und hö-heren Glückseligkeit schätzt und verehrt! Derenmenschliche und christliche Bestimmung und Wür-de ihm über alles theuer und heilig ist! — O!und welchen innigen Antheil nimmt er nicht ander besonderen Wohlfarth des Landes, mitwelchem ihn die Vorsehung näher verknüpft hat,welches er als den besondern Wirkungskreis sei-ner tugendhaften Thätigkeit ansieht! Mit welcherVonne, mit welchem Entzücken durchdringt ihnnicht, der süße Nahme Vaterland! WelcheFreude durchstrahlt sein Auge, bey dem Gedan-ken, das Glück des Vaterlandes, das Besteseiner Mitbürger befördern zu können! — UndZaterland und Menschheit, diese ehrwürdigenGegenstände seiner unbegrenzten Achtung undLiebe, unglücklich zu wissen, und in der Gefahrnoch größeren Elends zu sehen; unglücklich schonjezt zu wissen, durch Unglauben und Laster,und, unter der Herrschaft derselben, ihr künf-tiges noch tieferes Verderben mit Gewißheit zuahnden; — wie könnte ihm das gleichgültigseyn? Wie sollte ihn dieser Anblick nicht er-schüttern, diese Vorempfindung nicht mit Kum-mer und Wehmuth durchdringen? Glänztendoch
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3 (1800)
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412
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