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410glaubt, und dem er vertraut. In seinem uner-forschlichen, die Zeit und Ewigkeit umschliessen-den Plane, — denkt und spricht er — kann esgegründet seyn, und ist es sichtbar gegründet,daß auch Unglaube und Laster ihre Höhe errei-chen, daß die größeren Vorzüge, die höhereWohlfarth der späteren Geschlechter, zum Theildurch die schweren, selbst verschuldeten Leidender früheren erkauft werden müssen. Aber niekann es dazu gehören, daß Unglaube und Lasterganz triumphiren, daß Religion und Tugendganz unterdrückt werden sollen. Nein, wenndiese auch noch so viel leiden, auch noch so lan-ge vor der Uebermacht von jenen zurückweichenmüssen, so kann das doch nicht immer so blei-ben. Unter der Regierung des Höchstvollkomm-nen, des Allweisen und Heiligen, muß einmahleine Zeit kommen, wo Religion und Tugend inihrer ganzen Würde unter den Menschen er-ſcheinen, und ungehindert alle ihre Wohlthatenund Segnungen unter ihnen ausbreiten können.Dafür bürgt mir die Natur meines Gottes, derWahrheit und Ordnung und Vollkommenheit inallen seinen Werken offenbart hat; dafür dieNatur des Menschen, die von ihm zur Wahr-heit, zur Ordnung und höheren Vollkommenheiterschaffen worden ist; dafür selbst die Geschichtedes menschlichen Geschlechtes, in welcher ich es