404ferneren Ausbreitung Vaterland und Menschheitdem unvermeidlichsten Untergang zueilen; wennsich ihm die trübsten Aussichten in die Zukunft er-öffnen; so erschrickt, betäubt, verwirrt ihn dasalles nicht. Denn es trifft hier nur das ein, waser längst als unvermeidlich voraussah. Die listi-ge, ränkevolle, von allen Grundsätzen der Sitt-lichkeit weit entfernte Staatskunst, welche durchihre deutlich und lange genug bewiesene Verach-tung der edleren menschlichen Bestimmung undZürde, endlich auch das Gefühl derselben in sovielen anderen erstickte; welche sichtbar genug nurdarauf ausgieng, die Wissenschaften und Künstezu erheben, zu schützen, zu verbreiten, die un-mittelbar Reichthum und Ueberfluß und üppigesWohlleben erzeugen, während dem sie mit Gleich-gültigkeit oder Verachtung auf die einzige Wissen-schaft herabsah, die den Menschen weise und gutmacht, und gut und weise ihn alle Vorzüge undVortheile des Lebens gebrauchen und genieſſenlehrt; welche in dieser so oft nur eine verhaß-te Nebenbuhlerinn ihrer Macht und Gewalt zuerblicken wähnte, und in diesem Wahne den ruch-losesten, alle besseren Empfindungen und Grund-sätze vernichtenden Unglauben mit Schmeicheley-en und Liebkoßungen nährte, und sich eben sodurch Schmeicheleyen und Liebkoßungen von die-sem einnehmen und verblenden ließ, der dennauch
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3 (1800)
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404
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