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401kenden Zeit, vorsichtig und weise ver-halten können? Ich will sie in dem Ver-folge meines gegenwärtigen Vortrags, nach derAnleitung des Apostels in unserm Texte, so zubeantworten suchen, daß ich euch beydesdie Empfindungen und Gesinnungendes Weisen und Christen gegen dieböße Zeit; und demnächstdas Verhalten desselben in der bö-ßen Zeitzeige.Dies wird zugleich die beyden hierhin gehöri-gen Fragen beantworten: Wann und wieschickt man sich in die böße Zeit? Undwie wandelt man in derſelben vorſich-tig und weise?Vorerſt alſo laßt uns die Empfindun-gen und Gesinnungen des christlichenWeisen gegen die böße Zeit, oder, wel-ches einerley ist, gegen die herrschende Unsittlich-keit und das daraus entspringende Elend seinesZeitalters, betrachten. Wir werden bald finden,daß er sich dadurch von vielen andern wenigererleuchteten und weisen Menschen unterscheidet.Wenn diese vor dem Anblicke des übermächtigen,und in seiner Uebermacht desto schändlichern La-sters erschrecken; wenn sie die unmittelbare Er-fahrung des mannichfaltigen und tiefen dadurchver-C 1