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398fördern, wann und wo er nur konnte! Ein Ei-fer, den weder Verachtung noch Verfolgung derMenschen, weder Leiden noch Tod zu erschüttern,und vielweniger zu ersticken vermochten. Undwie getrost und heiter, wie muthig und stand-haft blieb er nicht, mitten unter allen Aeuße-rungen und Auftritten der Unsittlichkeit unddes Lasters, in dem frohen Bewustseyn der red-lich erfüllten Pflicht, in dem beseligenden Ver-trauen auf Gott, und Gottes alles umfassendeRegierung der Welt!Wie könnte das Beyspiel dieses erhabenstenunter den Weisen und seines edelen Schülersfür uns unfruchtbar seyn! Zumahl wenn wiruns mit ihnen, wo nicht in einer gleichen, dochin einer ähnlichen Lage befinden? Denn wahr-lich! wir werden es, bey einiger Aufmerksamkeitauf das, was um und neben uns her vorgeht,nicht leugnen können, daß auch unsere Zeitdie Zeit einer großen Sittenverschlimmerung ist,und immer mehr wird. So oft schon nanntenwir euch die drey vornehmsten Quellen derselben,aus welchem bisher unaufhaltsam Verderbenund Elend auf Welt und Nachwelt hervorströmt.In jener halben, bey so vielen geschätzten undgeliebkosten Aufklärung, welche die Köpfe ober-flächlich genug bildet, und die Herzen gänzlichverwahrloßt, welche von wenigem Wissen auf-ge-