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292stellt haben? Die insbesondere ihren eignenBeruf, oder, die ihnen anvertrauten Aemter,mit der Redlichkeit, Sorgfalt und Treue wahr-nehmen oder verwalten, welche das Vaterlandvon ihnen fordert, und welche zugleich die un-verdächtigsten Kennzeichen, die sprechendsten Be-weise ihrer uneigennützigen, thätigen, Menschen-und Vaterlandsliebe sind? — Oder zeichnen siesich durch auffallende Unsittlichkeit, nicht alleinin Grundsätzen, sondern auch in dem gewöhn-lichen Verhalten aus? Aeußeren sie Gering-schätzung und Verachtung, gegen das, was je-dem Guten das ehrwürdigste und heiligste seynmuß, gegen aufrichtige Tugend, und strengeErfüllung der Pflicht? Treten sie selbst dieje-nigen Pflichten, die ihnen in ihren verschiedenenBeziehungen, als Kindern, als Gatten, alsVätern, als Bürgern des Staates, obliegen mitFüßen? Nahmen sie ihren Beruf oder ihr Amtnur träge, oder leichtsinnig wahr? fehlt es ih-nen da an dem Ernste, an der Gewissenhaftig-keit und Treue, ohne welche kein Beruf, keinAmt auf eine gute und gemeinnützige Weise ver-waltet werden kann? Erhellet es wohl gar ausihrem ganzen Betragen, aus allen ihren Gesin-nungen und Handlungen, daß es ihnen dabeinur um sich selbst, nur um die Vergrößerung ih-res Vermögens, oder ihrer Macht und ihres An-sehens zu thun ist? Daß selbstsüchtige, eigennü-tzige