291sige und in der That hassenswürdige Ausspäherder Geſinnungen und Handlungen eurer Neben-menschen würdet, daß ihr doch auch eine ver-nünftige und pflichtmässige Aufmerksamkeit aufdas Betragen derjenigen richtet, die euch umder menschlichen Freyheit und Wohlfarth willen,zum Aufruhr, zur Umwälzung aller bestehendenOrdnung ermuntern. Dann hier könnt ihr sieam besten, an ihren Früchten erkennen.Sind es also rechtschaffne Menschen? Voll wah-ren, thätigen, nicht bloß in Worten bestehendenEifers für Wahrheit, für Tugend, für mensch-liche Freyheit und Wohlfarth? Zeigen sie den-selben durch eine lebendige Ehrfurcht gegen al-les, und eine innige Theilnahme an allem, wasdiese große Sache befördert? Zeigen sie ihninsbesondere durch eine genaue, treue, red-liche Erfüllung sowohl ihrer menschlichen,und christlichen Pflichten, als auch der Pflich-ten ihres besonderen Standes und Beru-fes? Sind es Menſchen, die ſich durch Tu-gend und Würde der Sitten, durch Ordnung imVerhalten auszeichnen? Denen es in verschie-denen Beziehungen ihres Lebens, bisher immerErnst war, und noch ist, redlich und rechtschaf-fen zu handeln? Die sich in dieser Rücksicht be-reits als gute Kinder, oder Väter, oder Bür-ger, durch Gesinnungen und Verhalten darge-T 2stellt
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3 (1800)
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291
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