247noch mehr erheben, und im Unglücke beruhigenund trösten, welche ihn allenthalben und in al-len Verhältnissen des Lebens Zufriedenheit undFreude gewähren. Wendet insbeſondere allenFleiß darauf, ſie in allem zu üben, was ſie zurglücklichen Führung ihres künftigen Berufes fä-hig und geschickt machen kann. Das alles er-fordert von euch eure Pflicht, und sie zu erfül-len ist Ehre und Ruhm. Aber vergesset es nicht,daß damit noch lange nicht alles, noch nicht dieHauptsache abgemacht ist. Nicht nur verstän-dig, sondern auch gut, nicht nur äußerlichglücklich, sondern noch weit mehr, im innernzufrieden, müssen die eurigen seyn und wer-den, wenn sie ihre eigene Wohlfarth gründen,und das Glück ihres Vaterlandes, und ihresGeschlechtes befördern sollen. Bestrebet euch da-rum noch mehr, noch weit mehr, ihnen früh-zeitig Achtung und Ehrfurcht gegen sich selbst,durch das Gefühl ihrer menschlichen Bestimmungund Würde einzuflößen. Sprechet oft und gernemit ihnen davon, daß diese in der Unsterblich“keit, in der Fähigkeit immer weiser, besser undvollkommner zu werden, bestehe, und nur durchdas Thun des göttlichen Willens, durch Pflichtund Tugend erreicht werde. Sprechet oft undgerne mit ihnen davon, wie ſehr dieſer Glaubean eure höhere Bestimmung und Würde, unddas Bewuſtſeyn auf dem Wege der Pflicht undTu-
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3 (1800)
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