246des Vaterlandes und der Menschheit, um dasGlück der spätesten Nachwelt zu gründen, wie-derherzustellen, zu befördern, werden nicht bloßdurch Wissenschaften und Künste gebildete, son-dern auch, und noch weit mehr, gute, recht-ſchaffene, edle Menſchen, voll Sinn und Ge-fühl für Wahrheit, für Pflicht und Tugend er-fordert! Und diese innere Güte und Rechtschaf-fenheit des Herzens und Lebens, dieſer edleSinn für Pflicht und Tugend, muß frühe schon,und noch früher als alles andere, durch die ein-fachen, aber ewigen Wahrheiten der Religionin die noch zarten Gemüther gepflanzt werden,wenn er einst Früchte in der Vermehrung undAusbreitung der öffentlichen Wohlfarth hervor-bringen soll! Alles, alles läßt sich in späterenJahren noch lernen, nur dieſer reine und edleSinn, nur dieses zarte Tugendgefühl nicht!Wendet also immerhin allen Fleiß darauf, dieäußeren Sitten, den gefälligen Anstand, diefeinere Lebensart eurer Kinder, durch Belehrun-gen und Beyspiel zu bilden. Das wird ihnenin mancher Rücksicht nützen, in mancher Rück-sicht ihr Fortkommen in der Welt erleichtern,ihre Achtung, und ihren Wohlstand vermehren.Vendet immerhin allen Fleiß darauf, den Geisteurer Kinder, durch alle jene edlen Wiſſenſchaf-ten zu nähren, welche die Jugend unterrichten,das Alter ergötzen, den Menſchen im Glückenoch
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3 (1800)
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