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248Tugend zu wandeln, wie sehr sie alle Freudeneures Lebens veredeln, wie sie euch im Leidenberuhigen und trösten, und einst noch im Todemit Muth und Hoffnung durchdringen. Bestre-bet euch darum noch mehr, noch weit mehr, inihren noch zarten Gemüthern den Glauben anGott, als ihren Schöpfer, Oberherrn, und un-endlich wohlthätigen Vater zu pflanzen. Machetsie aufmerksam, auf die allenthalben sichtbarenSpuren ſeiner höchſten Vollkommenheit, ſeineralles umfassenden, und alles beſeligenden Weis-heit und Güte. Zeiget ihnen in ihm, das erha-bene Muſter der Tugend, dem ſie immer ähn-licher werden sollen; den untrüglichen heiligenZeugen ihrer geheimsten Gesinnungen und Hand-lungen, den unpartheyischen, gerechten Vergel-ter derselben in einer besseren Welt. Gewöhnetsie frühzeitig daran, diesem Gott aus Ehrfurcht,aus Dankbarkeit und Liebe gerne, auch dann zugehorchen, wenn ſie die Gründe ſeiner Befehlenicht einsehen, und ihm auch dann zu vertrauen,und ihr Schicksal ruhig zu übergeben, wenn erſie oder euch mit Finſterniß umgiebt, oder durchTrübsale heimſuchet. Sprechet oft in jenem Fal-le zu ihnen: Das will Gott so haben,darum ist es Recht und Pflicht zu ge-und in diesem: das hat Gotthorchengethan, und darum iſt es wohlgethan!nd eben ſo pflanzet ſchon frühzeitig den Glau-ben