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241rufstreue übertreffen; an Gemeinsinn, und Ge-meinnützlichkeit vor einander auszeichnen möch-ten! Wenn keiner, wie bisher so oft, auf denandern mit Geringschätzung blickte; und die sonatürliche und billige Gesinnung immer herr-ſchender würde, vorzuͤglich redliche Pflichterfuͤl-lung, und gewissenhafte Berufstreue, in jedemStaatsbürger ohne Ausnahme zu ehren! Wennalso auch hierinn, die so wahren Grundsätze desChristenthums immer mehr unser Verhalten re-gierten, so daß wir, bey mancherley Ga-ben, doch nur einen Geist hätten, inmancherley Aemtern, nur einem Herrndienten, und unter mancherley Kräften,doch nur einen Gott verehrten, der dawirket alles in allem! Machen wir doch,bey den verschiedendsten Gaben, in den ver-schiedendsten Lebensarten und Ständen, nur ei-ne Familie unſeres Gottes auf Erden, nur ei-nen Leib aus, dessen Glieder mannichfaltig undverschieden, aber doch miteinander im engstenZusammenhange sind! Wenn nun, um mich derWorte des Apostels noch ferner zu bedienen,der Fuß ſpräche, ich bin keine Hand,darum bin ich des Leibes Glied nicht;ſollte er um deßwillen nicht des Lei-bes Glied ſeyn? Und ſo das Ohrſpräche, ich bin kein Auge, darum binich nicht des Leibes Glied; ſollte esum