240ten Volkes, wachet und sorgt, und jedes Mit-tel zur Erhaltung und Beförderung derſelbenfroh ergreift und benutzt; wenn so, wenn indieſem Geiſte des Chriſtenthums, der Rechtsge-lehrte und Richter die Gesetze und die Gerech-tigkeit handhabt, dem Läster wehret, die Un-schuld schützet, die Tugend ermuntert und stärkt,wenn so, wenn in diesem Geiste des Christen-thums, der Religionslehrer, Wahrheit, undWeisheit und Tugend und höhere sittliche Voll-kommenheit, durch Lehre und Beyspiel befördert;wenn so, wenn in diesem Geiste des Christen-thums, jeder Gelehrte, durch wahre Aufklä-rung, durch Ausbreitung und Vervollkommnunggemeinnütziger Kenntnisse und Wissenschaften;die Ehre und das Glück der Menschheit erhöhet;wenn so, wenn in diesem Geiste des Christen-thums, jedes Mitglied des Staates, der Bür-ger, der Landmann, der Hausvater, die Haus-mutter, durch unermüdeten Fleiß, durch redlichegewissenhafte Treue, das Wohl ihrer Familien,und ebendadurch die Wohlfarth des Ganzenvermehren. Und wie sehr würde es nicht dasGlück des Vaterlandes und der Menschheit er-höhen, wenn alle die verschiedenen Lebensartenund Stände, woraus das gemeine Wesen zu-sammengesetzt ist, ohne Neid, ohne Mißgunst,von einem Sinn' und Geiste belebt und durch-drungen, nur darinn miteinander wetteifernwollten, wie sie sich an Pflichterfüllung, an Brufs⸗
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3 (1800)
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240
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