239wohlthätigsten Bemühungen durch Undank vergel-ten. Thut den Willen Gottes, vonHerzen, mit gutem Willen. Lasseteuch dünken, daß ihr, dem Herrn die-net, und nicht den Menschen. Undwisset, was ein jeglicher Gutes thunwird, das wird er von dem Herrnempfangen. Der Geist des Glaubens, desGlaubens an die menſchliche höhere Beſtim-mung und Würde, an Gott, an Jesum, andie Menschheit, der mache euch in der Führungeures Berufes recht thätig und arbeitsam, daßihr nie träge werdet, in dem was ihrthun sollet; recht unverdrossen und standhaftbey allen vorkommenden Hindernissen und Schwie-rigkeiten, daß ihr in euren edlen Gesinnungen,in eurem gemeinnützigen Verhalten, bis ansEnde beharret, daß ihr wirket ſo lan-ge es Tag ist, ehe denn die Nachtkommt, da niemand wirken kann; rechtuneigennützig und großmüthig, daß ihr auch zuAufopferungen und Leiden für die allgemeineWohlfarth stets und gerne bereit seyd, undselbst das Leben für eure Brüder lasset.Welch' ein Glück, ich wiederhohle es, für dasVaterland und die Menſchheit, wenn ſo, wennin diesem Geiste des Christenthums, der Regentund Staatsmann, mit unverdrossenem Eifer fürdie Ruhe und Wohlfarth des ihm anvertrau-ten
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3 (1800)
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239
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