227den größeren Haufen des Volkes überaus großund glücklich zu seyn, wenn es Fürsten, obrig-keitliche Personen, angesehene Gelehrte, oderandere, durch Stand oder Würden ausgezeichne-te Menſchen, auch durch ihre Beyſpiele zeigen,wie hoch sie das Glück schätzen, Christen zu seyn.Und das könnte unstreitig unter andern auch da-durch, auf eine sehr zweckmäßige Weise gesche-hen, wenn sie fleißig an den Orten erschienenwo vernünftige unsterbliche Menschen und Christen,sich in gemeinschaftlichem Gefühle ihrer mensch-lichen und christlichen Bestimmung und Würdeversammeln; gemeinschaftlich Gott als ihrenHerrn und Vater, als den Zeugen und Richterihres Verhaltens, und Jesum als ihren erhabe-nen Lehrer und Retter verehren; gemeinschaftlichdas Gelübde erneuern, alle ihre Mitmenschen alsBrüder und Schwestern zu lieben, und mit verei-nigten Kräften an der allgemeinen Wohlfarth zuarbeiten. Hier solche durch Stand oder Würdeoder Weisheit verehrungswürdige, und über an,dere erhabene Menschen oft, mit den so natür-lichen und wahren Gefühlen der Ehrfurcht, desDanks, der Liebe gegen Gott und Jesum, desStrebens nach etwas höherem und besserem, alsselbst der größte irrdische Vorzug ist, zu erblicken;jeden von ihnen gleichsam das Bekenntniß able-gen zu hören: Auch ich schäme mich desEvangeliums Jesu Christi nicht, undfühle2.
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3 (1800)
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227
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