225und uns ihm mit Freuden auf dem Wege ſeinesunschuldigen, edlen, gemeinnützigen Lebens, nach-folgen lassen; wie wir als seine Verehrer undNachfolger alle Menschen mit Bruderliebe um-fassen, und in der Beförderung ihrer Zufrieden-heit und Wohlfarth, unsere eigne Wohlfarth undZufriedenheit finden. Laßt uns unsern Schmerzund unsern Abscheu auf keine Weise verbergen,wenn wir sehen oder hören, daß diese in sich sogute und so unendlich wohlthätige Lehre, durchmuthwillige Verdrehung, durch falschen und bos-haften Witz, durch Spott und Hohn herabge-würdigt, und unseren schwächeren Brüdern wonicht verächtlich, doch weniger ehrwürdig gemachtwird. Laßt uns jede Gelegenheit benutzen, esdieſen mit Sanftmuth aber auch mit Nachdruckzu zeigen, welch' ein böses und verdorbenes Herzdazu gehöre, diese Religion herabwürdigen zuwollen, und wie wenig Verstand und Ueberle-gung man brauche, um auch die höchste Schön-heit, das reizendſte Gemählde zu entſtellen. Undlaßt uns vor allen Dingen dahin streben, daßes jedermann an uns sehen und merken könne,wie diese unsere Ehrfurcht und Hochachtung ge-gen Religion und Christenthum, nicht etwa bloßäußerlich, oder die Wirkung einer verabscheu-ungswärdigen, sogenannten Politik sey, welchedas oft dem Scheine nach ehret, was sie imHerzen verachtet, sondern daß sie rein und klar,aus
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3 (1800)
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225
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