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222gen seiner rastlosen Bemühungen kennt ihr.Allenthalben wo ihm diese gelungen sind, wo erſelbſt ſich auf den Trümmern der Kirche JeſuChristi, mit dem unerträglichsten Uebermuthe,und lechzend nach Verfolgung erhebt; allenthal-ben, wo er den Glauben an die höhere mensch-liche Bestimmung und Würde, an Gott, an Je-sum, an die Menschheit verdrängt hat; da zeigtsich auch eurem wehmüthigen Blicke der tiefsteSittenverfall; da entdeckt ihr mit thränenvollenAugen, die empörende Herrschaft des übermäch-tigen Lasters, und das Grab aller menschlichenWohlfarth; da sehet ihr selbst, mit Staunenund Schrecken, blühende Völker und Staaten,in den scheuslichen Abgrund der Zügellosigkeit undZerrüttung verſinken. Und dieſer traurige,euch mit Furcht und Entsetzen durchdringendeAnblick, sollte euch, Freunde des Guten, Freun-de der Menschheit und menschlichen Wohlfarth,hierinn eure erste, eure vornehmste Pflicht nochnicht lehren? Sollte euch zur Erfüllung der-selben nicht auf alle Weise ermuntern und spor-nen? Lange, lange genug, hat der frechste Un-glaube auch unter uns seine Mordfackel geschwun-gen, um alles um sich her in verwirrenden Jam-mer zu setzen. Lange, lange genug haben wirnun seine bezaubernde Stimme gehört, oder unsentsetzt vor seinem lauten und wüsten Geschrey-Lange, lange genug haben sich seine Anhängerunter⸗