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221glaubens in unseren Tagen, haben wechselsweisedas ihrige dazu beygetragen, ihnen das gleich-gültig, oder gar zu einem Gegenstande der Ver-achtung und des Hasses zu machen; was sicheuch in dem reinsten und ehrwürdigsten Lichtezeigt. Und noch ist der Unglaube, und in sei-ner Gesellschaft das Laster, unermüdet thätig,alle Menschenſatzungen und alle Mißverſtändniſſeder Menschen mit der Religion Jesu Christi selbstzu verwechseln, um nur durch den boßhaftestenWitz das desto leichter zu entstellen, und beyvielen in Verachtung zu bringen, was sonst je-den Unbefangenen und Unverdorbenen mit Ach-tung und Ehrfurcht durchdringt. AbsichtlicheVerläumdungen und Verdrehungen der reinstenund heiligsten Lehre; bitterer Spott und Hohnüber ihre Verehrer; Verfolgung und Verban-nung, da wo er bisher noch die Ueberhand be-hielt; und insbesondere die feinsten Schmeiche-leien, womit er die Eigenliebe seiner Anhängerbesticht, die er bloß darum, weil sie das sind,und weil sie diese Lehre verwerfen, für großeGeister, für erhabene Denker erklärt; al-les, alles nimmt er zu Hülfe, um nur jenezu stürzen, und sich auf ihren Ruinen zu he-ben. Und wahrlich! sie muß sich sehr demmenschlichen Verstande und Herzen empfehlen,wenn es so vieler, so mannichfaltiger Künstebedarf, um sie daraus zu verbannen. Die Fol-gen