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168aber auch der ruchloseste Unglaube fast alle Kennt-niß und alles Gefühl höherer Wahrheiten ausden Herzen vertilgt hat; und unter welchentrotz den Aussprüchen, den so oft wiederhohltenAussprüchen der bloßen Vernunft, trotz derMenge und Weisheit der Gesetze, trotz denschönsten und erhabensten Lehren über die Ver-fassung und Verwaltung der Staaten, dennochdie Grundfesten sowohl der Staatsverfassung alsder bürgerlichen Wohlfarth mehr als jemahlswanken, und durch ihren Umsturtz alles mit Verwüstung und Elend bedrohen. Allein dieß würdeuns zu weit von unserem Vorhaben entfernen.Es sey deßwegen genug jeden Nachdenkendenvon uns, darauf aufmerksam zu machen. Erwird, bey einiger Prüfung, leicht den Grunddieser sonderbaren und traurigen Erscheinung ent-decken. Selbst die kurze Betrachtung, mit wel-cher ich diesen Vortrag beschliesse, wird ihm denselben schon deutlich genug zeigen. Wir wollenes nehmlich nun, in Beziehung auf unsere vor-hergegangenen Schlüsse, noch sehen, daß dieReligion und insbesondere die christ-liche, die Grundlage jeder guten Re-Sierung zu heißen und zu seyn, mitdem völligsten Rechte verdiene.Ich sage jeder guten Regierung, und verstehedarunter, ohne mich um ihre äußere Form undVer-