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3 (1800)
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197ker, das Glück der Staaten befördern, wennvorher die Sittlichkeit fest stehet? Wenn vor-her der standhafte Wille, gut zu seyn und immer besser, immer gemeinnütziger zu werden,durch tiefwirkende Ueberzeugungen in dem Men-schen erweckt und lebendig und fest worden ist?Und was soll man von der gesetzgebenden Weis-heit derjenigen denken, welche selbst die Kraft,auch der besten Gesetze zerstören, indem sieWahrheiten und Ueberzeugungen, auf welchendie Sittlichkeit ruhet, aus den Herzen der Men-schen vertilgen? Und nicht allein diese, so vielsie können, vertilgen, sondern sie auch mit denGrundsätzen einer falschen aber blendendenWeisheit vertauschen, welche jede Tugend, undſelbſt jedes Gefühl des Guten, durch niedri-gen Eigennutz, und elende Selbstsucht ver-nichtetWie leicht würde es seyn, die Wahrheit dieserBehauptungen, nicht allein durch einleuchtendeaus der menſchlichen Natur ſelbſt geſchöpfte Ver-nunftgründe, sondern auch durch die auffallend-sten Beyspiele, und die tägliche Erfahrung un-serer Zeit zu beweisen! Wir brauchten euch indieser Absicht nur den Zustand der Völker zu schil-dern, unter welchen die menschliche Vernunft, undinsbesondere auch die gesetzgebende Weisheit, bey-nahe den höchsten Grad der Vollkommenheit erreicht,aberN 3