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1730### Dons und Bewunde-wissen von Haus undten, ohne hinger.rung, den feurigsten Wunsch in mir zu nähren,Ist doch seinihm darinn ähnlich zu werden?von seinen Theilen, das Leben ei-Leben, nach unenes Gottes auf Erden! So unschuldig undrein, so ganz der Pflicht und Tugend geweiht,das ehrwürdigste und reizendste Muster der sitt-lichen Schönheit und Würde! Wo finde ichvor ihm und nach ihm ein ähnliches Beyspieldavon? Wo vor ihm und nach ihm einen Wei-sen, dessen Gesinnungen, dessen Neigungen,dessen ganzes Verhalten unter den merkwürdig-sten Unständen, so meine Aufmerksamkeit zufesseln vermöchte, oder mich so mit Bewunde-rung, mit dem brennendsten Verlangen, ihmnachzuahmen erfüllte? Ihm war ja der WilleGottes, ewiges unveränderliches Gesetz, unddas Vollbringen deſſelben, die Ausübung derPflicht, Quelle der reinsten, edelsten Freude.Alle seine Zeit und alle seine Kräfte, waren jader Wohlfarth der Menschen, der Beförderungder Wahrheit und Tugend gewidmet, für welcheer auch willig sein Leben, das er nur in ihremDienste, zubrachte, hingab. Ihn konnten jaweder Hindernisse und Schwierigkeiten, noch diebittersten Leiden und Trübsale, noch Marter undTod von Recht und Pflicht, von der Bahn derTugend entfernen. Ihn stärkte ja bei jedemKampfe für Wahrheit und Tugend; bey demDruck