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167viel mehr, weil ich in ihm auch meinen und dganzen Welt Richter und Vergelter verehrt.Meine Vernunft selbst sagt mir es, daß er dasist und einst seyn werde. Der flüchtigste Blickauf mich selbst, auf meine und meiner BrüderNatur, und auf die Einrichtung des gegenwärti-gen Lebens, überzeugt mich hinlänglich davon.Bin ich nicht einer Rechenſchaft meiner Geſinnun-gen und meiner Handlungen fähig? Wohnt nichtschon hier der innere Richter in mir, der michbelohnt und bestraft, und mich einst noch stärkerbelohnen oder bestrafen wird? Muß ich es nichterwarten, nicht mit Gewißheit erwarten, daß derhöchste Beherrscher, der vollkommenste Gesetzge-ber der Welt, auch einmahl der Tugend und demLaster ein verschiedenes, ihnen angemessenesSchicksal bestimmen werde? Und sagt es mir nichtschon die Beschaffenheit dieses irrdischen Zustan-des; sagen es mir nicht alle Anlagen meiner ver-nünftigen Natur, und noch mehr die erhabenenEigenschaften, die ich an meinem Schöpfer ver-ehre, daß dieses dann eintreten werde, wann dieZeit der Prüfung der Vergeltungszeit weicht, undauf die Aussaat die Erndte erfolgt? Und die Leh-re Jesu Christi! wie deutlich sagt es mir die nicht,daß er den Erdboden mit Gerechtig-keit richten; daß er einem jeden nachſeinen Werken vergelten; daß er auchdas Verborgene einst hervorziehenund§ 4