153so wie unserer Bewunderung werth! Wer hatje vor ihm die Tugend so rein und so vollkom-men gelehrt? Wer verdient mehr als er, einLehrer und Führer der Menſchen und Völker aufdem Wege der Tugend und Vollkommenheit zuseyn? Hat er ihn doch nicht nur auf das deut-lichste jedem gewiesen, sondern auch, was nochmehr ist, selbst gerade und standhaft gewandelt,und für jeden seiner Verehrer durch seine Fusstap-fen bezeichnet! Ist doch in dem Glauben anseine Lehre, und in der Nachahmung seinesglorreichen Beyspiels, keine Verirrung von dem-selben, auf gefährliche Abwege, möglich! Laßtuns ferner nach seiner Anleitung die christlicheReligionals die Grundlage zu jeder gutenRegierung, oder, als das unfehl-barste Mittel, die Menschen un-ter jeden Regierungsverfassungglücklich zu machen,betrachten.Um diesen Satz sowohl als die Beziehungder Religion Jesu Chriſti auf das Glück derRegierungen und Völker, desto richtiger zu ver-ſtehen, wollen wir uns nur mit wenigen Wor-ten, an den Hauptinhalt unserer vorletzten Be-trachtung erinnern.Jede
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3 (1800)
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