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3 (1800)
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152ten vollbringen. Nicht nur das Aeußere, son-dern noch weit mehr das Innere, nicht nur dasVerhalten, sondern auch das Herz, nicht nurdie That, sondern auch die Absicht sollen beyseinen Bekennern rein, der Pflicht und Tugendgewidmet und heilig seyn. Wer das Wohlge-fallen Gottes, des höchsten Urbildes allerlt-lichen Vollkommenheit und Güte, wer die innereZufriedenheit und Ruhe der Seele, dieses ed1/2Gut sittlich guter, mit sich selbst übereinstimmen-der Menschen, wer höhere Vollkommenheit unddauerhafte Glückſeligkeit auf einem andern Wegesucht, der ist ihm ein Thor, welcher sein Hausauf den Sand bauet, und dann wähnt, daß esauf einem so lockeren, unhaltbaren Grunde denStürmen Trotz bieten werde. Und nur der,welcher gerade und standhaft den Weg der Pflichtund Tugend wandelt, ist nach seinem Urtheile,ein Mann, der seine Zufriedenheit, seine Ruheund Glückseligkeit fest gründet, der das Gebäu-de seiner dauerhaften Wohlfarth nicht auf locke.ren Sand, sondern auf einen Felsen setzt. DerPlatzregen fällt; der Strom schwillt an, unddurchbricht das schützende Ufer; der Sturm braußtin den Lüften; aber fest und unbeweglich stehtes mitten im zerstörenden Gewässer, mitten imheulenden Sturme.Vortreffliche Worte unseres großen Lehrersund Retters! unserer größten Aufmerksamkeit,