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3 (1800)
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136cheres und verdorbeneres Geschlecht, als dasgegenwärtige, aufstellt; sagt selbst, welches Glückdes Lebens könnte unter einem Volke statt fin-den, oder was die Wohlfarth desselben erhalten,wenn es auf diese Weise, von dem langsam töd-tenden Gifte der Unsittlichkeit, in allen seinenGliedern ergriffen, entweder den vorhin errun-genen Vorzug, durch Weisheit und Tugend be-haupten, oder, im Falle eines Angriffs von küh-nen Feinden, muthig und standhaft vertheidigenſoll?Lasset uns denn die unglückliche Quelle nicht.länger verkennen, aus welcher allein das Un-glück der Völker, und die Zerrättung der Staa-ten entspringt. Lasset es uns einsehen, daß bis-her nicht etwa aus einer und der nemlichen Quel-le Süßes und Bitteres floß, welches der Naturund Erfahrung zufolge unmöglich ist, sonderndaß aus zwey ganz verschiedenen, aber nebeneinander befindlichen Quellen, auch zweyerleygleichzeitige, aber ganz verſchiedene Früchte ent-sprungen sind. Aus der einen, Bildung undVeredelung unseres Geschlechts durch Wahrheitund Freyheit und Tugend; aus der andern Er-niedrigung und Schande desselben, durch aus-schweifende Sinnlichkeit und Laster; aus der ei-nen, mancherlei Arten der Zufriedenheit, derFreude, des höheren Glücks, und die frohe Aus-ſicht