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135welche mit der Redlichkeit und Treue, ihrer Na-tur nach, jeden Gemeinsinn, jede Spur derVaterlandsliebe, unter ihren niedertächtigenSclaven vernichtet? Ist sie es nicht, diealle Vorwürfe des Gewissens nicht achtend, alleSchranken der Gesetze, und sogar des Wohlstan-des durchbrechend, selbst die verruchtesten Mit-tel zur Erlangung ihrer schändlichen Absichtenergreift? Und unter ihrer schmachvollen Herr-schaft, sollte ein Volk ruhig und glücklich zuseyn, oder die bißherige Ruhe und Wohlfarthlange zu erhalten vermögen? Was kann end-lich jene verheerende Sinnlichkeit, die alle Warnungen der Vernunft, alle Gesetze der Religionunter die Fäße tretende Zügellosigkeit der Un-zucht und Wohllust, unter einem Volke anders,als Unglück und Elend verbreiten? Wenn sie diesinnliche Natur selbst, den Körper zerrüttet, undJünglinge, in schwache, dem Grabe zu wanken-de Greise verwandelt; wenn sie die edelstenKräfte des Geistes erschlafft, und diesen zu al-len edlen Entschlüssen und Thaten ebenso muth-loß als untüchtig macht; wenn sie hier Verach-tung und Ekel gegen den ehrwürdigen Stand derEhe, auf welchem des Staates Wohlfarth wieauf seiner Grundlage ruhet, erweckt, und dortdas Innere der Familien, mit Zwietracht, mitVerwirrung und Jammer erfüllt; Wenn sie,selbst in der Nachkommenschaft, ein noch schwächeres