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134werker etwas zu thun finden würden? Werdeihr es bey diesen Fragen nicht fühlen, daß ihrin euren Urtheilen weit von der geraden Bahnder Wahrheit abweichet, und vergeblich Witzund Schärfinn verwendet, einen Zweig der voneuch geliebkoßten Unsittlichkeit von dem verdien-ten Vorwurfe zu retten? Denn wozu soll end-lich alles Geld und aller Reichthum noch die-nen, wenn die Nation durch jene herabgewür-digt, und mit Schmach und Schande bedecktist? Und selbst jene unerfättliche Begierdenach Reichthum, nach Geld und Gut, um nurseinen Lüsten desto besser dienen, allen Ausschwei-fungen der Ueppigkeit und des Luxus sovielsorgloser nachhängen zu können, ist sie nicht ei-ne neue, noch verderblichere Art der Unsittlich-keit und des Lasters? Ist es nicht der schänd-lichste, sogar alle Empfindungen des Wahrenund Guten vernichtende Eigennutz, welcher Red-lichkeit und Gerechtigkeit mit Füßen tritt, wel-cher alle öffentliche Treue und alles Zutrauenverbannt, welcher der Bestechung und dem Ver-rathe Thür und Thore eröffnet, und sich der Be-lohnungen des Verdienstes bemächtigt, welcheralso in gleichem Maaße die häusliche Wohl-karth, und die Sicherheit des Staates zerstört?Ist es nicht dieser Eigennutz, diese alles ver-schlingende Habsucht, welche jeden Funken mensch-lichen Gefühls in menschlichen Herzen vertilgt,welche