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Seite
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80Lasset uns denn weise werden, durch die Ge-schichte vergangener, durch die Erfahrung unse-rer Zeiten. Wenn uns jene und diese davon über-zeugen, daß Wissenschaften und Künste; Staats-verfassungen und Gesetze; Gewerbfleiß und Hand-lung; Kriegsheere und Macht, vieles unendlichvieles dazu beytragen, ein Land und ein Volkglücklich und groß zu machen, und groß und glück-lich zu erhalten; wenn sie uns keinen Augenblickdaran zweifeln lassen, daß ohne diese Vorzüge undVortheile kein Land und Volk groß und glücklich ſeynoder bleiben könne; so überzeugen sie uns aufder andern Seite eben so lebendig davon, daßohne Tugend und Sittlichkeit gar keine häus-liche und öffentliche Wohlfarth unter einemVolke statt finde; so lassen sie uns eben so we-nig, und noch weniger daran zweifeln, daß dasdauerhafte Glück die wahre Größeeines Volkes, auf ſeiner Sittlichkeitruhe. Und so vereinigt sich die ältere undneuere Geschichte unseres Geschlechts, um denAusspruch eines der ältesten Weisen und Staats-männer als wahr und unleugbar zu bestätigen:daß nur die Gerechtigkeit, oder Sittlich-keit der Staatsbürger, ein Volk erhöhe,oder groß und glücklich zu machen vermöge.Kann es auch wohl anders seyn, wenn wirmit einigem Nachdenken bey diesem großen Ge-gen-