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58die sie so oft betrügt, und an die Stelle desEinfachen und Natürlichen, das sie gerade zumZwecke führen würde, das längst und fast jeder-mann bekannt ist, etwas erzwungenes und ge-künsteltes setzen läßt, welches sie nie zum Zieleführet, und oft ihre besten Absichten vereitelt.Das verdient denn doch von unserer Seite we-nigstens eine ernstliche, der Wichtigkeit des Ge-genstandes angemessene Prüfung. Und welcheArt der Anmaßung könnte wohl in dem offen-herzigen Geständnisse liegen, oder nach demsel-ben noch übrig bleiben, daß man nicht sowohlneue Wahrheiten lehren, als vielmehr nur aneine alte, oft übersehene und vergessene erinnern;daß man nicht etwa das, was bisher in so man-nichfaltiger Rücksicht zur Vermehrung des Glücksund der Größe der Staaten gethan worden ist,geringschätzen, oder auf irgend eine Weise her-abwürdigen, sondern es nur mit einer der ein-fachsten und bekanntesten Wahrheiten in genaue-re Verbindung bringen, diese durch die Erfah-rung älterer und neuerer Zeiten bestätigen, unddadurch für alle würksamer und wohlthätigermachen will? Wird man denjenigen der Eigen-liebe, oder des Eigendünkels beſchuldigen, derseinem gesunden, mit Kraft erfüllten, sich allenArten des Genusses überlassenden Bruder, dasbekannte, aber wahre zuruf: daß die Gesund-heit und Kraft des Körpers, so wie die Fähig-keit