44Unglauben, demohngeachtet immer kühner in derAusbreitung ihrer Unglück bringenden Herrschaftimmer thätiger und glücklicher geworden? Habenwir nicht in unseren Tagen das furchtbare, em-pörende Schauspiel gesehen, daß ihre unerträg-liche Tyranney ganze Nationen unterjochte, undin Jammer und Elend versenkte? Sind nichtAusſchweifung und Sittenloſigkeit, und Aufruhrund Blutdurst, sind nicht die fürchterlichsten, dieMenſchheit entehrenden, jeden guten, gefühlvok-len Menschen mit Entsetzen und Abscheu, durch-dringenden Verbrechen unter ihrer Regierung ent-sprungen, unter ihrer Anführung, nach ihrenVorschriften begangen und ausgeübt worden?Was könnte jezt noch, dem Freunde Gottes undder Menschheit, ihr Ende verkündigen? Wasihn in der frohen Hoffnung bestärken, daß siebald, von der siegenden Macht der Wahrheitvertrieben werden, und ihre Stelle von derReligion und Tugend würden einnehmen laßen?Wird denn der allenthalben ausgestreute mit sovieler Mühe und Sorgfalt ausgeſtreute Saameder Sittenlosigkeit und des Lasters, nicht auchin der Zukunft noch Früchte, Früchte des Elendestragen? Ist es zu erwarten, mit einiger Wahr-scheinlichkeit zu erwarten, daß die Anhänger undBeförderer des Unglaubens ihre verderblichenBemühungen auf einmahl aufgeben, daß das un-ge-
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