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Seite
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42gen die Güte seines himmlischen Vaters, mitherzlicher Freude über seine Nebenmenschen, alleVorzüge und Vortheile dieses Zeitalters in Ab-sicht auf reinere Religionserkenntniß und Gottes-verehrung. Noch rühmt und freut er sich darü-ber, daß noch nie so helle und deutlich, als inunserem Jahrhunderte, die Lehren und Wahr-heiten der Religion erkennt, noch nie so faßlichund fruchtbar für die höhere Wohlfarth unseresganzen Geschlechtes, gemacht worden sind.Desto tiefer schmerzt ihn aber auch, die von denhöheren Ständen ausgegangene, sich immer wei-ter verbreitende Gleichgültigkeit, der herrschende,und immer herrschender werdende Kaltsinn, ge-gen diese edelste, liebenswürdigste Freundinnund Trösterinn des Menſchen. Mit deſto gröſſe-rem Kummer und Gram erfüllt der schnödeste,allenthalben alle Schranken der Sittlichkeit undTugend durchbrechende, alle edleren Grundsätzeerstickende und vernichtende Unglaube, sein men-schenfreundliches Herz. In ihm sieht und fin-det er immer mehr den gefährlichsten Feind sei-nes Geschlechts, den Lehrer und Beförderer derUnsittlichkeit und des Lasters, den grausamenwüthenden Zerstörer, nicht allein aller mensch-lichen Ruhe und Wohlfarth, sondern selbst derwürdigsten und edelsten menschlichen Hoffnungenund Wünsche. Durch ihn sieht er die wohlthä-tigste