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41und Wahne immer mehr zu befreyen, sondernauch unter andern die Siege der Wahrheit undeisheit zu vermehren und auszubreiten. Mitwelchen seligen Hoffnungen erfüllte ihn oft derBlick auf die Zukunft, wenn er sich ein Geſchlechtder Sterblichen dachte, das, vom Aberglauben,vom Irrthume und Wahne befreyt, auf derBahn der Wahrheit immer gerader und stand-hafter wandelnd, sich mit schnellen Schrittendem hohen Ziele der Vollkommenheit nähert!Und welcher glühende Eifer durchdrang ihn nicht,wenn er diesen frohen seligen Zeitpunkt durchſeine Reden oder durch ſeine Thaten ſchnellerherbeyzuführen hoffen durfte!Und nun steht er, mit trübem gesenktemNicke, am Ende dieses, in Absicht auf Religionund religiöse Weisheit so oft gepriesenen, undin der That auch preißwürdigen Jahrhunderts!Siehet, mit kummer und thränenvollen Augen,so manche schöne Bläthe der höhern Weisheitzernichtet, so manche entzückende Hoffnung ver-eitelt! Siehet wenigstens seine angenehmsten,reizendsten Hoffnungen und Aussichten erst inweiter und dunkeler Ferne! Nicht als ob dasLicht der Religion erloschen, oder ihre Kraft zurBesserung und Veredelung menschlicher Gemü-ther, in sich vermindert worden wäre! Nocherkennt und schätzt er, mit innigstem Danke ge-genC 5