Nicht thörichte Vermessenheit, nicht eiteler Wahn,heißen uns diese Bitte, voll Demuth und Un-terwerfung, vor deinen Thron bringen; sondernder herzliche, dir gewiß wohlgefällige und ange-nehme Wunsch, schon jezt das so viel kräftigerund ſicherer zu befoͤrdern, was dein Reich, dasReich der Wahrheit und höheren Vollkommenheitauf Erden erhalten und ausbreiten kann, unduns gegen alles so viel nachdrücklicher zu waff-nen und zu ſtaͤrken, wodurch daſſelbe früher oderspäter, unter uns oder unsern Nachkommen ge-schwächt und zerstöret wird. Erfülle uns beydieſer Betrachtung ganz mit dem Geiſte der Wahr-heit, und der wärmsten, feurigsten Theilnahmean allem, was die Wohlfarth und Vollkommen-heit unseres Geschlechtes, jezt und in der spä-testen Zukunft, hier und dort, befördern undvermehren kann. Er durchdrang einst deinenSohn, unsern Herrn, und leuchtete aus allenſeinen Worten und Werken hervor. Auch unsmüsse er durchdringen und beleben, damit wirals seine würdigen Bekenner erfunden werden.Erhöre uns um deiner und um seiner Huld undLiebe willen, als unser Vater 2c.Text.
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3 (1800)
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