ter und der allgemeinen menschlichen Glückselig-keit arbeiten.Ewiger, Unendlicher! Du hast zwar weise undgütig die Zukunft vor unſeren Augen verborgen.Ohne die Dunkelheit, welche sie umhüllet, wür-de es uns oft an Thätigkeit, an Muth undKraft zum Guten, an einer nützlichen und dirwohlgefälligen Uebung und Anstrengung unsererFähigkeiten und Kräfte gebrechen. Wir würdendie Freuden des Lebens, weniger froh und dank-bar genießen, und die Last des Leidens doppelttragen, ja oft unter derselben erliegen. Aberdu gabst uns auch einen Geist, der für die Ewig-keit erschaffen ist, der im Bewustseyn und imGefühle seiner hohen Bestimmung sich oft überdas Gegenwärtige und Sichtbare erhebt, unddann von frohen Hoffnungen oder dunkelen Ahn-dungen für die Zukunft durchdrungen wird.hebe den Unsrigen doch jezt, durch deine Kraft,zu dir, über alles Sichtbare und Irrdische, em-por! Laß uns, so viel es Sterblichen vergön-net und nützlich ist, in der Gegenwart die Zu-kunft erblicken. Laß es uns deutlicher sehen,was wir, nach dem dankbaren Gebrauche, odernach dem schnöden Mißbrauche, den wir vondeinen Wohlthaten und Segnungen machten,auch für die Zukunft noch, für die kommendenJahrhunderte, zu hoffen oder zu fürchten haben.Nicht
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