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3 (1800)
Seite
VIII
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VIIIihnen oft mehr Gründlichkeit und Weisheit zu-trauen, als sie in der That haben; daß sie indiesem Zutrauen die aus ihnen entspringendeund uns allenthalben bedrohende Gefahr nichtallemahl deutlich genug wahrnehmen; und daßsie nicht selten unter den unaufhörlichen, von al-len Seiten auf sie eindringenden Erschütterun-gen, selbst anfangen zu wanken. Ihre Anzahlist, Dank sey es der über Völkerglück wachen-den Vorsehung, in allen Ländern, und unterallen Ständen noch groß. Größer gewiß, als esdie andere Parthey oft meint. Aber auch oftstiller und zurückhaltender, als es für das öffent-liche Wohl dienlich zu seyn scheint. Für sieschrieb der Verfasser diese Reden. Sie wünschteer in der Ueberzeugung zu befestigen, daß Reli-gion und Sittlichkeit die Stützen der menschli-chen Gesellschaft und Wohlfarth, daß Ordnungs-liebe und bürgerliche Treue große Tugenden,und Empörungs- und Umwälzungssucht eben sogroße Laster sind; sie wünschte er für jede Ver-besserung und Vervollkommnung im Staat undin der Kirche immer empfänglicher und geneigter,aber auch immer standhafter in dem Bestreben zumachen, diese nur auf dem Wege der Pflichtund wahrer Ehre zu suchen; sie wünschte er end-lich zu erwecken und zu ermuntern, sich nicht nurdem allenthalben regen und allenthalben Elendver-