Druckschrift 
3 (1800)
Seite
IX
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IXverbreitenden Geiste der Unzufriedenheit mitVerfassung und Ordnung, der gewaltsamen Um-kehrung und Umwälzung, so wie des Unglau-bens und der Sittenlosigkeit, mit Kraft undNachdrück zu widersetzen, sondern auch durchunablässiges standhaftes Wirken, hier die wan-kende Sittlichkeit und Ordnung zu befestigen,und dort den fliehenden Schutzgeist der Mensch-heit aus Liebe zu Gott und den Menschen, zu-rückzuführen. In Ansehung ihrer bediente er sichanfänglich des Wortes, daß sie vielleichtseine Arbeit nicht mißbilligen würden. Dennbey dem feurigsten Wunsche, daß seine redlicheAbsicht nicht ganz fruchtloß seyn möge, fühlt erdoch die Mangelhaftigkeit seines Werkes zu sehr,als daß er sich hierüber selbst zu urtheilen ge-traute. Beydes um der Wahrheit, und um derbessern Erreichung seines gewiß wohlgemeintenZweckes willen, hielt er es für eine vorzüglichewichtige Pflicht, sich in diesen Untersuchungenund Betrachtungen genau an die Mittellinie zuhalten, über welche weder diesseits noch jenseitshinaus Recht und Wahrheit gefunden werden.In seinen Augen ist der Mann, welchen selbstdrohende Tyrannen nicht zu schrecken, und inseinen das Beste der Menschheit bezielenden undbefördernden Grundsätzen zu erschüttern vermö-gen, in einem hohen Grade ehrwürdig undgroß.