520verkaufen. 4) Ich glaubte, dir dieses kundthun und dich fragen zu müssen, ob du esvor denen, die hier sitzen und vor den Ael-testen meines Volks in Besitz nehmen wol-lest? Willst du es einlösen, so löse es ein;willst du es nicht einlösen, so zeige es miran, daß ich es weiß. Denn Niemand kannes einlösen, als du und ich nach dir.antwortete: ich will es einlösen. 5) Dasprach Boas: sobald du den Acker von derNaemi in Besitz nimmst, mußt du auch dieMoabiterinn Ruth, das Weib des Verstor-benen nehmen, um den Namen des Ver-storbenen bey seinem Erbgute zu erhalten.6) Darauf erwiederte der Verwandte: ichkann es nicht einlösen, ich möchte sonst meineigenes Erbgut müssen verderben lassen; lösedu ein, was ich einlösen soll, denn ich kannes nicht einlösen. (Es war vor Alters beymEinlöſen und beym Handel zur Beſtätigungder ganzen Sache Sitte in Israel, daß manseinen Schuh auszog und dem andern gab:dies galt inIsrael als Beweis.) 8) Der
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