44raels, unter dessen Flügeln du Zuflucht ge-sucht hast! 13) Sie erwiederte: laß michferner vor dir Gnade finden, mein Herr;du hast deine Magd getröstet und ihr ansHerz geredet, wiewohl ich nicht einmal wieeine deiner Mägde bin. 14) Als es Zeitzum Essen war, sprach Boas zu ihr: kommher, iß mit uns und tunke deinen Bissen inden Essig. *) Da setzte sie sich den Schnit-tern zur Seite und er reichte ihr gerösteteAehren, wovon sie sich satt aß, und nochübrig behielt. 15) Darauf stand sie auf,um wieder Aehren zu lesen, und Boas gabseinen Knechten den Auftrag: lasset sie auchzwischen **) den Garben sammeln, und be-schämet sie nicht; 16) ziehet auch aus denGebunden etwas für sie heraus und lasset esliegen, daß sie es auflese und scheltet sienicht darum. 17) So sammelte sie auf dem*) Essig wurde im Morgenlande sehr häufig zum Brodtsund Fleische gebraucht, um dadurch die durch diegroße Hitze so leicht entstehende Fäulniß zu verhüten.) Dies war mehr, als das Gesetz vorschrieb.
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