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schliefsen kann, und durch seinen Willen mächtigerist, als das Schicksal.
Das Bildnifs eines Franziskanergenerals ist eintreffliches Charakterstück, und ein Muster, wie dasPorträt behandelt werden mufs. Er wägt in seinerHand einen TodtenkopF, und seine Miene sagt: ichkenne das Leben und den Menschen.
Rubens hatte auch naive, liebliche Gedanken.Diefs beweifst hier die Madonna mit dem Kinde.Um das Bild schweben cilF holde Engel, und flech-ten einen Kranz von Blumen — herrliche Knaben,voll frischen Lebens und schwellender Jugendkraft,Der Glanz und die Manniclifaltigkeit der Farbenstören nicht — es ist der Schmelz und das regeLeben eines schönen Frühlings; himmlische Wesenfreuen sich in einer irdischen Schöpfung.
Neben dieser freundlichen Dichtung hängt dieAmazonenschlacht, wahres Gefecht und Getümmel,täuschende Bewegung. Nur diese Weiber ohneWeiblichkeit beleidigen das Auge. Es ist übrigensein gewaltiges Werk, voll Kraft und Feuer, ganz imGeiste seines Urhebers gedacht und mit seiner gan-zen Kunst ausgeführt.
Diese Landschaft mit dem Regenbogen hat aller-dings ihren Werth als warme, einfache Nalurdarstel-lung, aber die Theile sind zu flüchtig, zu charakter-los behandelt. Rubens selbst machte keine Ansprü-