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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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die in dieser Gattung, und bediente sich zu denlandschaftlichen Hintergründen seiner Gcmählde ge-wöhnlich des Pinsels seiner Freunde und Schüler.

Der Fall der Sünder ist eine etwas zu gräuli-che Vorstellung. Warum mochte der Künstler wohlliier die dunklere Hüllte seines Wehgerichts wieder-holen? Vielleicht war es absichtloses Spiel seinerimmer regen Bildungskraft, die sich besonders daringeliel, den menschlichen Körper in den mannich-lachsten und schwersten Stellungen darzustellen.

Das Pf'ingstlest zeigt die Apostel in schönen Grup-pen und würdigen Gestalten, aber der höhere Geistschwebt nur erst symbolisch über ihnen, und istnoch nicht in ihnen. Raphael und MichaelAngelo haben in ihren Propheten und Sibyllen denAusdruck himmlischer Begeisterung besser auszu-drücken gewufst.

Ein schönes Bild ist Christus, der die Sünderaufnimmt'. Seine Gestalt hat eine Würde und Ruhe,eine Hoheit und Milde, wie sie nur wenige Künstlererreichten, und Rubens selbst war nicht immer soglücklich. Auch David, Petrus, und der mit Chri-stus gekreuzigte Räuber sind edel in Formen undBedeutung. Nur die Magdalena erinnert zu sehran das Vaterland des Künstlers. Das praktischeVerdienst braucht man bei einem Werke von Piubenssehen besonders anzurühmen.