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nächst der Natur seines Landes, weil unter einemdünstevollen Himmel — durch Läufigere Wieder-scheine und Brechungen der Strahlen — ein mannig-Faltigeres Spiel der Lichter entsteht, als unter eineinreinen und heitern Himmel. Auch ist der flämischeKünstler, als Schooskind seiner heimatlichen Natur,besonders glücklich in der Idylle , nur mufs man beiihm nicht den Gefsnerischen, ja nicht einmal denweniger idealen Theokritischen, sondern den eigen-tümlichen niederländischen Charakter mit seinergutmüthigen Beschränktheit und etwas derben Nai-vetät suchen wollen.
Ich glaubte diese Bemerkungen vorausschickenzu müssen, da der bei weitem gröfste und schätz-barste Theil der Düsseldorfer Gallerie, durch welcheich meine Leser nun führen will, von niederländi-schen Künstlern herrührt.
Den ersten flamändischen Saal schmücktbillig das Portrait des fürstlichen Stifters, vom RitterVan Douven gemahlt; nur hätte ihn der Künstlernicht aufs Pferd setzen, sondern seiner Compositioneine dem Platz angemessene Bedeutung geben sollen.
Ein Bild von Caspar Crayer — die Madonnamit dem Kinde, von vielen Heiligen umgeben —zieht, seiner Gröfse wegen, die Aufmerksamkeit vorallen andern auf sich. Es wurde für 3o,ooo Guldenund eine Kopie von den Augustinern zu Brüssel