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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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drücken enthielt, geraubt worden von unbekanntenHänden, und vielleicht schändlich verschleudert.

Das Zeughaus enthielt noch vor wenigen Jahreneinige historisch interessante Seltenheiten; zum Bei-spiel, die Rüstung des kriegerischen Bischoffs Bern-hard Galen von Münster, die Waffen des schwedi-schen Generals Baüdissen, Speer und Heiin des be-rühmten Johann von Werd, und dergleichen mehr.Auch ein alter teutscher Streitwagen fand sich da-bei, und ein römischer Sarkophag mit schönen Bas-reliefs. Das vorzüglichste ist aber nach Paris ge-bracht worden.

Das Ibachische Haus bewahrt ein grofses,treffliches Familiengemählde von Karl Lcbrün. DasBild nimmt die ganze Hinterwand eines geräumigenZimmers ein. Zeichnung und Ausdruck sind ohnoTadel, und auch das Colorit zeigt, dafs Lebrün hierinmehr als gewöhnlich leisten konnte , wenn einesanfte Empfindung seinen Pinsel führte. Nur hatdie Gruppe — wie die meisten dieses Künstlers —etwas theatralisches, und nicht das Vertrauliche unddarum auch mehr Mahlerische eines unbefangenenherzlichen Familienkreises.

In diesem Hause wurde Rubens geboren, viel-leicht das gröfste Künstlergenie der neuern Zeit ne-ben Michael Angelo, dessen Verdienst nur die geringanschlagen können, welche blofs für die Schönheit