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wiegt «las Geinur.li in jene Schwcrmulh, welcho derAndacht so nahe verwandt ist, und in der Fantasieerwachen die Bilder des Übersinnlichen, die Vor-stellungen von Gott, Ewigkeit und Erlösung.
Der Hochaltar, aus einem schwarzen Marmorblockgehauen, hat die angemessene Simplicität, welchean den römischen Werken dieser Art so sehr gefüllt.Auf den zwo Seiten sitzen — von einem geübtenMeisel gearbeitet — Maria und Petrus.
Hinter diesem Altar ist die berühmte Kapelle derheiligen drei Könige, ebenfalls aus schwarzem Mar-mor gebaut. Kaiser Friedrich der erste nahm dieangeblichen Gebeine der drei biblischen Magier vonMailand weg, als er diese Stadt zerstören, undden Boden, worauf sie gestanden, pflügen liefs,und schenkte sie dem kölnischen Erzbischoffe Rei-nold, welcher sein Begleiter auf jenem Zuge war.Inzwischen zeigen die Mailänder, eifersüchtig aufeinen solchen Schatz, dieselben Reliquien ebenfallsnoch immer vor, und mögen wohl eben so guteGründe haben, ihre Achthcit zu beweisen, als dieKölner.
Was aber diese kirchliche Seltenheit hier jedemReisenden interessant machen mufs, das ist die Prachtdes Sargs, worin die Gebeine aufbewahrt werden.Bas an den Seiten umherlaufende gothische Bildwerk