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rer Gelübde, von dem mannigfachen monastischenUnsinn, so hat der Eintritt in ein Kloster — zumalvom Karthäuserorden — so etwas feierliches, dieRuhe der einsamen Mauern theilt sich dem Gei-ste mit. Die höhere Bedeutung des Lebens scheintsich in den mystischen Verzierungen umher deutli-cher auszusprechen; die schwärmerischen Vorstel-lungen der Kinderjahre erwachen , und zu ihnen ge-sellen sich die. Schauer der Abgeschiedenheit. Diegotliischcn Wandblendcn mit geschnitzten Heiligen-bildern , die langen dunkeln Kreuzgänge, wo nur dieSteine weinen , weil der Mensch hier keine Thränenund keine Wünsche mehr haben darf, der dumpfeGrabgesang aus den hohen Chorgewölben — dieseGestalten, die dem Leben nicht mehr angehören,und deren Grufs eine Erinnerung des Todes ist —dies alles macht einen tiefen und bleibenden Eindruckauf das Gemüth, und man fühlt sich sogar mächtigerhoben durch den Gedanken — wie vielem derMensch zu entsagen vermöge, wenn er einmal ge'lernt hat, dafs das Leben seinen Preis habe.