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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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und Bruders, nahm Abschied, und gesellte sich einemZuge aus den benachbarten Burgen bei.

Der ältere Bruder kehrte von Rense zurück , underfüllte obgleich oft im stillen Kampfe mit seinemHerzen treulich die übernommene Pflicht. DerVater starb inzwischen, und nahm den Kummer überseine vereitelten Hoffnungen mit ins Grab. SeineBurg war die Wohnung stiller Trauer. Endlich kamdie Nachricht, dafs der Kreuzfahrer aus Palästinazurückkehre, und eine Griechin aus Konstantino-pel als Gattin mit sich bringe.

Das Mädchen versank in tiefe Schwermuth; sieglaubte den Finger einer höhern Macht in dieser son-derbaren Wendung ihres Schicksals zu erblicken, undbeschlofs, mit ihrem von Liebe und Gram gebro-chenen Herzen in ein Kloster zu flüchten. Für einedles zartes Gemüth, dem die Hoffnungen seinesLebens in der Blüthe zerknickt wurden, ist auchder stille Genufs seines Kummers das einzige, wasihm noch übrig bleibt.

Der ältere Bruder -nahm die Sache als Mann undRitter: er warf dem Bothen, den sein Bruder vor-ausgesendet hatte, seine Ankunft zu melden, denFehdehandschuh vor die Füfse, machte Anstaltenzum Kampfe und bot seine Dienstmannen auf.

Der Kreuzfahrer langte mit seiner Gattin an, undbezog die benachbarte Burg Sternfels. Bald begann

Ans. i. Rh. 2. Heft, /,