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der blutige Kampf, und dauerte mehrere Monate.Das Fräulein, das in keinem der Brüder einen Gat-ten Bnden konnte , trat nun als Schwester unter sie,und stiftete eine Versöhnung. Hierauf verliefs sieden friedlichen Aufenthalt ihrer Kindheit, und nahmden Schleier.
Stille Trauer herrschte nun auf Liehenstein — lär-mende Freude auf Sternfels. Die Schönheit der Grie-chin — und ihr hoher gebildeler Geist versammeltebald eine Schaar benachbarter Ritter um sie her.Gewöhnt an den Glanz und die prunkenden Freudeneiner grofsen, üppigem Stadt erschien sie auch hierals die Königin wechselnder Feste.
Der ältere Bruder sah, dafs sein Bruder nichtglücklich war, dafs die Griechin sich nicht mit einerLiebe begnügte. Er wufste es zu veranstalten:, dafsJener von ihrer wirklichen Untreue sich selbst über-zeugen konnte. Der Kreuzfahrer schnob Rache, undwollte sie ermorden, aber sie fand Mitlei zu entfliehn.
Nun schlofs der ältere den Verzweifelnden in dieArme, und sie gaben sich das Wort, den Gram ihrerSchwester, der ihr Leben um diese Zeit schon zer-rissen hatte, dadurch zu ehren, dafs sie beide ehe-los blieben. Sie waren die letzten ihres Stammes,und traurig blicken die zerfallnen Zinnen ihrer Bur-gen von der Höhe ins Thal, und heifsen noch immerdie Brüder.