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den und schon der Knabe kann es auch , und wäh-rend jener die schauerlichen Märchen von den Bur-gen umher, die Wunder der Wallfahrten, und dieGeschichten der von ihm erlebten Kriege erzählt,horcht der Kleine freudig auf, und gewinnt den hei-matlilichen Boden lieb, und die Beschäftigung seinerVäter.
Von Sparsamkeit weifs der Weinbauer nichts.In den Mifsjahren lebt er vom Vorschusse desWeinhändlers, und wenn nun ein Herbst dieKeltern füllt, so wird ihm immer noch so vielheraus, dafs er Weib und Kind neu kleiden undeinige Wochen lang einen Braten und eine volle Fla-sche auf seinen Tisch setzen kann. Die übrige Zeitbegnügt er sich wieder mit Kartoffeln und Milch,und sieht dabei voll Vertrauen auf seinen Weinberg.Wo die Natur im Rheingaue stiefmütterlich odervielmehr in Künstlerlaunc war, und der steile Felsaller Vegetation das Fortkommen versagt, da bautsich der Mensch zwischen die Felscnblöcke hin eineFischerhütte , und sitzt geduldig bei Frost und Son-nen! iitze mit den Angel oder dem Netz am Ufer,unbekümmert um das Gold, welches der Strom inseinem Sande führt, wenn er nur den Hamen oderdie Rulhe nicht leer zurückzieht.
Die Gestalt der Anwohner des Rheins hat in die-ser Gegend nicht das mindeste von den Teutschen