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nach, ihre Niederkunft lialten lnufsten, und ver-schiedne Gewölbe, die bisweilen zu Staatsgefangnis-sen dienten. Der Tliurm ist dick von Mauerwerk,und scheint aus einer einzigen Masse gebaut. Merk-würdig ist ein tief in den Fels gehauener Brunnen,der sülses Wasser giebt, und mit dem Rhein keineVerbindung bat. Gegenwärtig wird dieser romanti-sche Thurin, durch den die umgebende Landschafteinen eigentlichen Reitz erhält, zum Wachtthurmegebraucht, damit kein Schiff der Aufmerksamkeil,der Zollbedienten entschleichen könne. Wie sichein Fahrzeug nähert, wird ein Zeichen mit einerGlocke gegeben, auf welches die Zolleinnehmer vonKaub herangefahren kommen, um sich die Abgabeentrichten zu lassen.
Auf unzähligen kleinen Treppen besteigt man dieFestung Guten fels, oder erklettert sie vielmehr,und erinnert sich da der schrecklichen Verheerun-gen des dreifsigjährigen Kriegs , welche auch in die-ser Gegend noch traurige Spuren zuriiekliefsen. Aueiner vorspringenden Felsenspitze ist ein Wachthausin die Luft hinaus gebaut, von welchem man schwin-delnd in den tief unten rauschenden Strom schaut.Von da aus gab einst der edle Schwedenkonig Gu-stav Adolf, der muthige Kämpfer für Recht undFreiheit, seine Befehle beim Angriffe der Spanier,die sich gegenüber festgesetzt hatten.