KAUB UND DIE PFALZ.
Unter Bacharach rauscht der Rhein wieder überFelsentrüirmier hin, die einen zweiten Strudel bil-den; aber das Auge gleitet leicht darüber weg, undergötzt sich an den Ruinen des alten Sitzes derPfalzgrafen, Stahl eck.
Man befindet sich itzt in einem neuen See, indessen Mitte die auf einem Fels erbaute Pfalz —ehemals der Pfalzgrafenstein genannt, wie einKriegsschiff schwimmt, das nach der Mündung einesKanals segelt.
Gegenüber liegt am rechten Ufer das freundlicheStädtchen Kaub mit seiner noch ziemlich erhalte-nen Bergi'estung Gutenfels, und wie die Pfalz imRheine zu schwimmen scheint, so glaubt man dieVcste in der Luft schweben zu sehen, wenn einMorgennebel die Bergspitze umhüllt, worauf sie ge-baut ist.
An der Pfalz ist — auf der Seite gegen Kaub zu— eine wohlverwahrte Fallthüre angebracht, zu wel-cher man auf einer schmalen hölzernen Treppe hin-aufsteigt. Man zeigt den Reisenden darin das kleineGemach, wo die Pfalzgräfinnen, einer alren Sage